Blog · Top 5 Hunderassen · 01
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Der Familienhund

Labrador Retriever

Eine kleine Geschichte

Bruno wartet jeden Morgen an der Haustür, als hätte er eine Verabredung. Sein Lieblingsplatz ist aber nicht der Flur, sondern die Küche. Genau dort, wo alle vorbeikommen, wo es nach Frühstück riecht und wo garantiert irgendwann ein Krümel fällt.

Als seine Familie ein neues Hundebett suchte, war die Frage nicht welches, sondern wo. Die Antwort: eine Nische neben dem Küchenblock, mit einem großen Kissen und einem Bezug, der in die Waschmaschine passt. Seitdem liegt Bruno mitten im Leben und trotzdem niemandem im Weg.

Steckbrief

Herkunft
Großbritannien, Vorfahren aus Neufundland (Kanada)
Größe
Rüde ca. 56–57 cm, Hündin ca. 54–56 cm
Gewicht
ca. 25–36 kg
Lebenserwartung
ca. 10–14 Jahre
Fell
kurz, dicht, mit Unterwolle
Farben
schwarz, gelb, braun
FCI-Gruppe
8 · Apportierhunde

Durchschnittswerte, einzelne Tiere können abweichen.

Herkunft

Die Vorfahren des Labradors halfen Fischern in Neufundland, Netze und Fische aus dem eiskalten Wasser zu holen. Im 19. Jahrhundert brachten englische Adlige die Hunde nach Großbritannien und züchteten daraus den Jagdhund, der geschossenes Wild apportiert. Heute ist er einer der beliebtesten Familienhunde der Welt und arbeitet auch als Blindenführ- und Assistenzhund.

Wesen und Charakter

Labradore gelten als freundlich, menschenbezogen und arbeitswillig. Sie sind selten misstrauisch und eignen sich deshalb kaum als Wachhund. Ihr Will-to-please macht sie gut erziehbar, ihre Verfressenheit ist legendär.

Haltung

Ein Labrador braucht täglich viel Bewegung und Beschäftigung, am liebsten Apportieren, Suchspiele und Schwimmen. Er ist kein Hund für den Zwinger, sondern will im Haus bei seiner Familie leben.

Pflege

Das kurze Fell ist pflegeleicht, haart aber kräftig, besonders im Fellwechsel. Einmal pro Woche bürsten, im Fellwechsel öfter. Nach dem Schwimmen die Ohren gut trocknen.

Gesundheit

Wie bei vielen großen Rassen kommen Hüft- und Ellenbogendysplasie (HD/ED) vor, seriöse Züchter lassen die Elterntiere untersuchen. Labradore neigen zu Übergewicht, also Leckerlis von der Tagesration abziehen.

Das passende Hundehaus

XL
Barkitecture-Größe

Ein großes, offenes Bett mit mindestens ca. 100 cm Länge oder eine Nische, in der er sich ausstrecken kann. Robuste, waschbare Bezüge.

  1. Ein offenes Hundebett statt einer geschlossenen Höhle, Labradore wollen dabei sein.
  2. Robuste Stoffe wie Canvas oder Cord mit abnehmbarem Bezug.
  3. Ein Platz in der Küche oder im Wohnzimmer, gern als Einbau neben dem Sideboard.
  4. Stil-Tipp: Landhaus oder Skandi, helles Holz und natürliche Farben.

Häufige Fragen

Ist der Labrador ein Anfängerhund?

Ja, mit genug Zeit für Bewegung und Erziehung gilt er als gut geeignet für Einsteiger.

Kann ein Labrador in der Wohnung leben?

Ja, wenn er draußen ausreichend ausgelastet wird. Wichtiger als die Wohnungsgröße ist die tägliche Bewegung.

Haart ein Labrador viel?

Ja. Das kurze Fell haart das ganze Jahr, im Fellwechsel besonders stark.

Die Geschichte ist frei erfunden. Die Angaben sind allgemeine Informationen und ersetzen keine Beratung durch Tierarzt oder Züchter.